Donnerstag, 17. August 2017

Biking & Hiking - 7. Kapitel: Bretonische Ermittlungen

Pep hini en deus e benn, Pa rank en dougen.
Jeder nach seinem Kopf, denn er muss ihn tragen.

Bretonisches Sprichwort


Die Nacht war wundervoll. Nachdem ich die leckeren Meerestiere verspeist hatte, ließ ich mich gemütlich in die Kissen fallen und schaltete den Fernseher ein. Zu Hause habe ich kein Fernsehen mehr. Als DVBT zu DVBT II wurde, hatte ich keine Lust mich darum zu kümmern und nun ist es mir auch irgendwie egal. Aber gestern Abend habe ich mit Begeisterung eine Tierdoku auf ARTE geschaut. Zwar verstand ich nahezu alles, was dort berichtet wurde, jedoch musste ich mich mehr konzentrieren, als bei der deutschen Ausgabe. In Anbetracht meines nachdenklichen, pollysophischen Tages, kam mir das ganz gelegen. Geerdet schlief ich ein und wachte am frühen Morgen durch den Lärm einer Familie im Hotelflur auf. Nach einer Stunde gemütlichen Wachwerdens sitze ich recht spät beim Frühstück, toaste Brioche und schwenke meinen Lipton-Beutel in der Tee-Tasse. Heute will ich auf den Spuren einer berühmten Kommissarin reisen und auch wenn ich nicht immer ganz genau weiß, wo sie sich herumtreibt, so bin ich mir sicher, dass ich ihr an meinem Tagesziel ganz nahe sein werde.

Gegen 10 Uhr mache ich mich mit dem tapferen Pony auf den Weg. Wir genießen die Sonne und die Freiheit ohne meinen Reisekrempel und flitzen ordentlich über die kleinen Landstraßen. Nach rund 25 Kilometern passiere das Örtchen Quimperlé, in dem ich meinen Schüleraustausch vor 27 Jahren verbrachte. Ich erkenne gar nichts wieder. Habe nicht einmal das Gefühl, schon einmal hier gewesen zu sein. Seltsam. War es wirklich so unbedeutend? Die Steinreihen von Carnac hatten mich doch wirklich nachhaltig beeindruckt. Genauso wie der kleine Fischerort Concarneau, den ich heute besuchen will. Da denke ich an Felsen und Seehunde. Und sehr alte Häuser. Mehr weiß ich nicht, aber das Gefühl zu diesem Ort ist noch immer da. Und das möchte ich heute gern einmal auffrischen.

Neben meinen Erinnerungen aus der Jugend ziehen mich aber noch andere Beweggründe nach Concarneau. Seit mehreren Jahren verfolge ich die Ermittlungen des Commissaire Georges Dupin. Die ersten 5 Romane des Autors Jean-Luc Bannalec wurden als leichte Unterhaltung für das deutsche Fernsehen verfilmt und das habe ich mir sogar ab und zu angesehen, obwohl ich die Bücher schon kannte. Nun warte ich voller Spannung auf den 6. Fall, der in wenigen Tagen als Hörbuch erscheinen soll. Kommissarin Svenja scheint sich in dieser Saison ebenfalls an Herrn Bannalec heranzupirschen und ihre eigenen Ermittlungen zu den speziellen bretonischen Charakteren anzustellen. Obwohl ich mich der Kieler Kommissarin in einigen Themen sehr nah fühle, vermute ich, dass wir auf unserer Spurensuche ganz unterschiedliche Eindrücke zusammen tragen werden. 

Ein Blick auf meine Tanknadel lässt mich aber erst einmal kombinieren, dass ich Sprit brauche. Und zwar dringend. Zum Glück ist der nächste L‘Eclerc nicht weit und an den riesigen Supermärkten befinden sich immer auch Selbstbedienungs-Tanksäulen. Ich stecke meine Mastercard in den Automaten, gebe meinen Code ein und erhalte die Nachricht: „Carte invalide“ (ungültige Karte). Ich versuche die VISA-Card. Auch nicht. Das Problem habe ich oft in diesem Land. Wäre nicht Sonntag, könnte ich an den Schalter gehen, aber der hat heute geschlossen. Verflucht, warum habe ich nicht gestern getankt? Ich habe einfach geträumt. Während ich im Temperament gemäßigt weiter rolle, glaube ich, endlich die Erklärung für mein Problem zu haben: Oftmals sind Verkäufer an unterschiedlichsten französischen Orten überrascht, dass ich am Kartenterminal keine PIN eingeben muss, sondern mit Unterschrift bezahlen kann. Das ist in diesem Land nicht so üblich. Vermutlich bekommt auch die Tankstelle das Signal, dass hier die Unterschrift gilt, kann das aber nicht abwickeln und spuckt die Karte als „invalide“ wieder aus. Nur wenn das Gerät sich sozusagen entscheiden kann, werde ich mit der PIN zugelassen und darf Benzin zapfen. Erfahrungsgemäß klappt das an älteren Stationen. Es braucht noch weitere zwei Anläufe auf langen 35 Kilometern, bis ich endlich auf dem Display die erlösende Aufforderung erhalte, die Pompe numéro deux zu nehmen und „voll zu machen“. Ich schmunzele immer über diese Begrifflichkeit, denn „tanken“ heißt auf Französisch wirklich „faire plein“. Über mich selbst schmunzele ich weniger, denn so einen Nervenkitzel kann man sich eigentlich sparen.

Um halb zwölf erreiche ich schließlich das Office de Tourisme am heutigen Tatort. Ich stelle das tapfere Pony auf dem großen Parkplatz zwischen den Fahrradständern ab, ziehe mich um und verstaue meine Klamotten in den Packtaschen. Zudem schließe ich das Motorrad mit meiner dicken Kette an die Metallvorrichtung. Nicht weil ich Angst vor Diebstahl hätte, sondern davor, dass der Abschleppwagen kommt. Der würde wohl weder das Schloss noch den Fahrradständer durchflexen, oder?

Als ich die Tür zur Touristeninformation aufstoße, fällt mir ein Aufkleber ins Auge: „Offizieller Handlungsort in den Filmen des Commissaire Dupin.“ Aha. Soso. Der Text ist in Französisch geschrieben, vermutlich aber an Deutsche gerichtet. Allerdings hat der Krimi-Autor auch in der Bretagne Anerkennung gefunden, weil er der mit seinen Büchern die regionale Lebensart näherbringt. Tatsächlich nehmen die Beschreibungen von Geschichte, Kultur und Gesellschaft neben dem Kriminalfall einen gleichwertigen Platz ein, was den Conseil régional de Bretagne veranlasst hat, Monsieur Bannalec die Auszeichnung „Mäzen der Bretagne“ zu verleihen.

Wie immer besorge ich mir einen Plan von Stadt und Umland und da man sich in Frankreich pünktlich um 12 Uhr zum Apéro trifft, werde ich vor meiner Entdeckungstour erst einmal Mittag essen. Im L’Amiral, wo Commissaire Dupin an seinem Stammplatz stets Entrecôte isst, lasse ich mich auf der Terrasse nieder. Da auch die Kieler Kommissarin gern Fleisch isst, nehme ich die Rolle der sonderbaren Zeugin ein und bestelle die Meerestiere mit einem Glas Weißwein. Champagner muss es ja nicht sein. Ich schaue mich um. Hinter mir sitzen zwei Damen besten und noch besseren Alters. Mutter und Tochter aus Deutschland, wie ich dem Dialog entnehmen kann. Eine schimpft über das Essen, der Besuch im L’Amiral hätte sich wohl nicht gelohnt, da hätten sie besseres erwartet. Verstohlen schiele ich auf den Nachbartisch. Die Croques sehen eigentlich ganz gut aus und auch die Dessertvariationen merke ich mir schon mal für den zweiten Gang. Endlich kommt mein Teller und ich betrachte die Auswahl. Drei Austern, einige Seeschnecken, Langusten und ein halber Krebs werden von Mayonnaise, Vinaigrette und einem Brotkörbchen begleitet. Die Tiere sind schnell verspeist und ich genieße sie sehr. Es schmeckt nach Meerwasser mit Mayo in verschiedenen Konsistenzen. Als ich die Krebsbeine ausgekratzt habe, hebe ich noch etwas Fleisch aus dem Panzer. In dem Moment, als ich die Gabel unter den respektvollen Blicken meiner Tischnachbarn in den Mund schiebe, fällt mir die Bemerkung meines Freundes David ein:“Hmnja, wenn du das Innere des Taschenkrebses essen willst, dann musst Du schon echt abgebrüht sein.“ David ist Sternekoch. Kalbsbries, eine Immundrüse des Rinderbabys in Gehirnoptik, gehört zu seiner Lieblingsspeise. Wenn selbst er meint, man müsse stark sein, dann…. Ich versuche zu schlucken. Ich kann nicht. Es schmeckt gar nicht sooo grausam, aber die Textur ist wahrlich furchtbar. Meine Lefzen ziehen sich schon zusammen. Dieses Gesicht, das man zieht, wenn einem der Ekel überkommt. Was mache ich denn jetzt? Gebe ich mir die Blöße, den Brei auf den Teller zu spucken? Niemals! Ich nehme einen beherzten Schluck Weißwein und spüle die Krebsinnereien hinunter. Prost! Ich hätte mich früher an den Rat meines Freundes erinnern sollen. Dann lieber Kalbsbries. Ich stoße diskret auf und kippe den Rest des Weins hinterher.



Als der Kellner meinen Tisch leer räumt, setzt sich eine einzelne Dame direkt neben mich und bestellt einen Petit Café. Ich tue ihr gleich und nehme die Dessertvariationen dazu. Sie fragt mich, ob ich aus England käme, weil ich einen accent hätte. Aus Deutschland, kläre ich sie auf. Ach aha, sehr interessant, es wären viele Deutsche in der Bretagne. Sie sprechen aber gut Französisch. Ja ich kann mich verständigen. Nein, Ihr Vokabular ist nicht touristisch, sondern umfangreich. Ja ich habe mal in der Normandie gelebt. Ach, nun verstünde sie auch, woher ich meine Aussprache hätte. Wir lachen und ich überziehe mit Vergnügen den Jargon aus dem Norden. Während ich meinen Nachtisch löffele, erzählt sie mir aus ihrem Leben. Die Dame, Anfang sechzig, trägt Jeans, Bluse und Sneaker, dazu einen leichten schwarzen Trenchcoat in Lederoptik. Die Haare sind dunkel gefärbt, die Haut sonnengebräunt und lebenserfahren. Die Augen wirken ruhig und freundlich. Ihr Blick reist mit ihren Gedanken weit in die Vergangenheit. Sie berichtet, dass sie hier in der Ville Close geboren wurde und dann als junges Mädchen mit ihrer Familie nach Paris gezogen ist, wo sie ihr ganzes Leben verbrachte. Ihr Exmann sei Pariser, ihre Töchter hätten dort studiert. Immer sei die Sehnsucht nach der Bretagne ein dauernder Schmerz in ihr gewesen. Als die Kinder groß und selbstständig waren und sie selbst Pensionärin wurde, entschied sie, dass sie zurück in die Bretagne müsse. Ihr Mann wollte auf keinen Fall einen Umzug, doch ihr Antrieb war so stark, dass sie schließlich allein ging. Nun lernt sie die bretonische Sprache, engagiert sich in Kulturvereinen und fängt an, die fehlenden Teile ihrer Persönlichkeit zusammen zu fügen. Endlich fühlt sie sich wieder ganz. Ruht in sich. Findet Frieden. Ich denke an wieder Svenja.

Ich erwähne, wie lustig ich es finde, dass hier alle Straßenschilder in zwei Sprachen verfasst werden. Sie nickt mit ernster Miene. Früher sei es sogar verboten gewesen, die alten Sprachen zu sprechen oder gar an Schulen zu lehren. Daher sei viel von dem Erbe verloren gegangen. Nun, wo sie selbst in ihre kulturelle Geschichte einsteigt, merkt sie erst, wie schwierig die Grammatik in Bretonisch sei. Ich berichte von einem Politiker in Mali. Seine Mutter hätte eine sehr Seltene der 35 Sprachen des Landes gesprochen und die sei so komplex und kompliziert, wie auch seine Mutter es war. Teilweise beständen Singular und Plural aus komplett unterschiedlichen Wörtern (z.B. Ein Vogel, zwei Gläser) und das sei noch der einfachere Teil. Meine Gesprächspartnerin hört mir aufmerksam zu und nickt langsam. Auch die Bretonen seien einigermaßen schwierig, meint sie. Wir sind uns einig, dass der Charakter eines Volkes in seiner Kommunikation und Kulinarik definiert ist. 

Mit dem letzten Schluck aus ihrer Tasse steht sie auf, bedankt sich für das Gespräch und wünscht mir eine schöne Reise. Ich blicke ihr nach. Die interessantesten Momente sind genau diese unverbindlichen Zufallsbegegnungen. Auch ich zahle und suche noch einmal die Waschräume auf, wo ich nach Spuren von Pieps suche. Die Örtlichkeiten sind aber so penibel geputzt, dass ein paar Fellfussel sicherlich schon beseitigt wurden. Schade.

Wenig später überquere ich die kleine Brücke, die mich auf die Altstadt-Insel Ville Close führt. Hinter den Mauern höre ich irisch-keltische Musik, die mich sofort in die frühen Jahrhunderte abholt, die auch diese Stadtmauern schon erlebt haben. Als ich durch das erste Tor gehe, stehe ich auf einem blumengeschmückten Marktplatz. Besucher sitzen auf bunten Holzstühlen und niedrigen Mauern. Drei große rote Sonnenschirme schützen drei Musiker mit ihren unzähligen Saiten-, Schlag- und Flöteninstrumenten. Mit dem Schlussakkord ertönt ein euphorischer Applaus. Als der graubärtige Sänger seine Stimme erhebt, wird es still. Ein bretonisches Volkslied, in einer solchen Sehnsucht vorgetragen, dass ich einen Kloß im Hals und Tränen in den Augen habe. Welch‘ ergreifende Musik. Ich kann nicht fotografieren, nicht filmen, vergesse die Menschen um mich herum, es gibt nur diesen einfachen Mann in seinem grauen Pullover. Ein Typ, der im Film die Rolle des Eigenbrötlers so gut spielen könnte, weil er sich auch in der Realität innehat. Ich kann kein Wort verstehen, doch ich spüre die Felsen, das Meer, das satte Grün und Rot der Bretagne. Die Liebe zu diesem sonderbaren Land, das dem Sänger ein Zuhause ist. Eine Geliebte und Gefährtin. Als das Lied zu Ende ist, und die Zuschauer erneut begeistert klatschen, stehe ich reglos da. Unsere Blicke treffen sich. Seine Miene ist ebenso still wie meine. Von links ertönt die Flöte des Kollegen. Der Graue greift zur Gitarre und stimmt fröhlich einen schnellen irischen Tanz an. Ich setze mich auf eine Mauer und genieße fußwippend. Die Gefühle wechseln wie das Wetter der rauen Küste. In Gedanken modifiziere ich das Fazit von heute Mittag: Der Charakter eines Volkes ist in seiner Kommunikation, seiner Kulinarik und seiner Musik definiert.



Hinter dem zweiten Stadttor tut sich eine Szenerie auf, die ich schon von Mont Saint Michel kenne. Touristen bummeln durch enge Gassen und sitzen in kleinen Brasserien. Souvenirläden bieten Standardware und Ausgefallenes feil. Wie schon am Mont stören mich die Reisenden hier nicht so sehr, wie woanders. Es wird schon immer so gewesen sein, dass die Menschen aus dem Umland zum Markt, zum Spektakel und in die Kirche geströmt kamen. Ich lasse mich treiben und habe das erste Mal auf dieser Reise Lust auf ein paar Einkäufe für die Lieben zu Hause. Die Zeit vergeht wie im Fluge und als ich die Ville Close verlasse, ist der Nachmittag weit fortgeschritten. In das von Commissaire Dupin geliebte Aquarium drängt mich nun nichts mehr. Lieber setze ich mich noch ein Weilchen auf die Felsen und beobachte die Menschen aus der Ferne.










Wieder geht ein fantastischer Reisetag zu Ende. Das, was Jean-Luc Bannalec in seinen Büchern beschreibt, habe ich hier erfahren, ohne letztendlich bestimmte Schauplätze besucht zu haben. Es ist die Magie der Bretagne, die offenbar nicht nur mich hier einhüllt. Ob wohl Kommissarin Svenja einen ebenso schönen Tag in Concarneau hatte?









Kommentare:

  1. Wirklich toller Bericht und fantastische Bilder. Weiter so :-))

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  2. Und wieder so emotional und detailliert geschrieben, dass ich beim Lesen einen Kloß im Hals bekomme. Schade. Schade, dass mein Französisch noch nicht einmal mehr zum bestellen eines belegten Brötchens ausreicht. Selbst mein Englisch ist für ein intensives Gespräch viel zu schlecht- und dadurch entgehen mir diese kleinen Begegnungen, die dich auf deiner Reise die Seele des Landes spüren lassen.
    Bin a weng neidisch ;-)

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    1. Ja, Volker, ich finde (eine gemeinsame) Sprache wirklich wichtig, wenn ich Länder und Kulturen wirklich verstehen will.
      Ich bin von Deinen Worten ganz berührt. Danke für Deine Begleitung!

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  3. Das ist eine großartige Erzählung über ein für mich (noch) fremdes Land! Danke dafür!

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    1. Ich danke Dir und freue mich, wenn es Dich zu neuen Reisen inspiriert.

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  4. Wir haben uns ja nun leider verpasst, wobei ich immer noch nicht genau weiß, ob um Stunden, Tage, oder Wochen. Ich hatte schöneres Wetter, dafür hattest du Wasser in Concarneau und ich nur Schlick.
    Du hast eine gemeinsame Vergangenheit mit Frankreich, die fehlt mir völlig, dazu hatte ich in der Schule Latein. Doch von Jahr zu Jahr entdecke ich Frankreich mehr als Reiseland für mich. Besonders die Auvergne hat es mir angetan.
    Tatsächlich wäre ich übrigens ohne die Romane um Kommissar Dupin nie auf die Idee gekommen, die Bretagne zu besuchen. Die Anreise ist einfach zu weit für das räumlich kleine Ziel. die Idee mit dem Autozug HH-Lörrach zu fahren, war genial, so war jeder Meter hinter Altona schon Urlaub.
    Wenn wir zusammen gegessen hätten, hätte ich von dir lernen müssen, wie man an die Schalentiere herankommt. Ich verhungere vor vollen Scheren. Unvergessen und viel beweint die sagenhafte Paella, die ich zum großen Teil habe stehenlassen, weil ich nur Reis konnte, Krebse leider nicht. Hmpff...

    >> dass der Charakter eines Volkes in seiner Kommunikation und Kulinarik definiert ist.

    *lach* Du kennst schon die Werbespots von Flensburger Bier, oder? Und Labskaus? Was sagt das über die Schleswig-Holsteiner aus? *breites Grinsen*

    Spuren von Pieps im Waschraum? Das ist ein Ort, an dem man die kleine Maus eher selten sieht, jedenfalls nicht beim Waschen. Das einzige Wesen, das noch wasserscheuer ist, als ich.

    Die Ville Close haben wir wohl sehr ähnlich empfunden, das war schön dort, leider war der Laden der Conserverie Gonidec geschlossen.

    Ich mag deine Fensterfotos. Wieso bin ich nicht auf die Idee gekommen? Die guck ich mir ab. Notiere: Mehr Details aufnehmen!

    Gute Reise, liebe Polly.

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    1. Ich finde die Schleswig-Holsteiner schon recht kommunikativ - auf ihre Weise :-) Und Labskaus erlebt zumindest in Hamburg gerade eine Renaissance. Das sagt doch etwas über die norddeutsche Beständigkeit und unerschütterliche Treue.

      Die bunten Fischkonserven gibt es auch in der Normandie in vielen Küstenorten. Wenn Du einmal zurück kehren solltest, kannst Du Dich damit eindecken. Die Dosen sind so dekorativ, dass man tatsächlich seine Küche damit schmücken kann. Und schlecht werden die Sardinen wohl nicht so schnell.

      Gern hätte ich mit Dir zusammengesessen und gegessen... denn trotz der vielen Unterschiede hätten wir uns sicherlich auf norddeutsche Art viel zu berichten gehabt.......

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  5. Hallo Polly, Hallo Svenja,

    ihr 2 Mädels seid mit euren Reiseberichten einfach eine Wucht!!
    Einfach nur Klasse!

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  6. Schöne Detailfotos und ein interessanter, sehr lesenswerter Bericht. Vielen Dank dafür!

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  7. Hej, du Liebe. Schreibst du nicht mehr weiter? Ich bin doch so neugierig, wie es bei dir weitergegangen ist.
    Vermutlich hast du auch gerade den Herbst-kein-Bock-auf-Nix-Depri. Den kenne ich nur zu gut und muss mich ganz schön aufraffen, um weiterzuschreiben.
    Lieben Gruß,
    Svenja

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    1. Hallo Svenja, das ist ja lieb. Eine richtige Herbst-Depri ist es nicht, aber tatsächlich war ich auch auf dieser Reise an einem Tiefpunkt angelangt und die die Texte, die ich hierzu verfasst habe, schlummern ebenso orientierungslos in meinen Entwürfen. Es wird bald weitergehen. Denn am Ende wird alles gut :-)

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